Forum über

Zukunftsfähigkeit der Gemeinden des Amtes Hagenow-Land

Zukunftfähigkeit der Gemeinden 1
von links nach rechts Alfred Matzmohr, Klaus-Michael Glaser, Dieter Quast © Janine Schaldach/Amt Hagenow-Land

Auf Grund des Gemeindeleitbildgesetzes war für die Gemeindevertretungen in den letzten zwei Jahren die Selbsteinschätzung ihrer Gemeinde Thema. Die Selbsteinschätzung musste durch jede Gemeinde an Hand eines Kriterienkatalogs bis zum 31.10.2017 durchgeführt und beschlossen werden. Diesen Termin haben alle Gemeinden auch auf Grund der rechtzeitigen Beratungen zu diesem Thema eingehalten.
Nun wollten wir natürlich auch diese Selbsteinschätzungen auswerten und beraten, wie wir mit den Ergebnissen umgehen.
Dazu hat das Amt die Bürgermeister und Gemeindevertreter zum einem Forum am 10. April in den Sitzungssaal des Amtes eingeladen.
Als Gast begrüßte der Amtsvorsteher, Dieter Quast, Herrn Klaus-Michael Glaser vom Städte- und Gemeindetag. Herr Glaser begleitete als zuständiger Referent das Gesetzgebungsverfahren und unterstützte die Gemeinden bei der Umsetzung der gesetzlichen Aufgaben. Bereits im Februar 2016 informierte er dazu unsere Bürgermeister in einer Dienstberatung.
Nach der Präsentation zum Ablauf und den Ergebnissen der Selbsteinschätzung stellten sich Herr Glaser, der Amtsvorsteher und der leitende Verwaltungsbeamte den Fragen der Bürgermeister und Gemeindevertreter.
Im Ergebnis der Selbsteinschätzung kamen 13 Gemeinden über 50 und 7 Gemeinden auf 60 und mehr von maximal 100 Punkten. Das bedeutet für Gemeinden ab 60 Punkte, dass auf Grund der landeseinheitlichen Kriterien diese Gemeinden als zukunftsfähig gelten und die Gemeinden zwischen 50 und 60 Punkten als eingeschränkt zukunftsfähig eingeschätzt wurden.
Abgefragt wurden u.a. Kriterien hinsichtlich der Erfüllung der Pflichtaufgaben, der Unterstützung des Ehrenamtes, der Übernahme freiwilliger Aufgaben, der finanziellen Situation, der Struktur und Entwicklung der Gemeinde sowie die Bereitschaft der Bürger zur Mitwirkung in der Gemeindevertretung.

Die Ergebnisse sind Momentaufnahmen. Wichtig ist, wie die Gemeinden in den nächsten Jahren in der Lage sind ihre Pflichtaufgaben, wie Brandschutz und Unterhaltung der Straßen und Wege, zu erfüllen und Freiraum für freiwillige Leistungen (z.B. Unterstützung von Kultur und Sport) zu haben.
Inwieweit gelingt es den Gemeinden zukünftiges ehrenamtliches Engagement zu fördern und die Dorfgemeinschaft zu stärken. Welche Entwicklungspotentiale haben unsere Gemeinden. Wie ist die Finanzierung der Aufgaben gesichert? Ganz wichtig ist auch die Gewinnung von vielen Bewerbern für die Gemeindevertretermandate und Bürgermeisterämter. In den letzten Jahren konnten die Gemeindevertretungen noch besetzt werden, jedoch nahm die Zahl der Kandidaten von Wahlperiode zu Wahlperiode ab. Die nächsten Kommunalwahlen sind bereits im Mai bzw. Juni 2019.

In der Diskussion hat Herrn Glaser sich bei den ehrenamtlichen Vertretern der Gemeinden für ihre langjährige konstruktive Arbeit bedankt. Die durchgeführten Selbsteinschätzungen unserer Gemeinden liegen in ihren Ergebnissen etwa im Trend des Landes. Über die Wertung einzelner Kriterien lässt sich sicherlich streiten. Da diese Wertung landesweit gilt, ist damit ein Vergleich möglich.

Ein wichtiges Thema waren die freiwilligen Fusionen von Gemeinden. Das bisher gültige Gesetz fördert diese Fusionen, sofern sie nachhaltig Vorteile für die neue Gemeinde bringen. Über kommunale Zusammenarbeit können Synergieeffekte erschlossen werden, die Freiraum für die zukünftige Aufgabenerfüllung der Gemeinden bietet. Die Gemeinden Pritzier, Setzin und Toddin verhandeln zurzeit sehr konstruktiv über einen Gemeindezusammenschluss. Über den Stand der Verhandlungen werden im Mai die Einwohner in den Gemeinden unterrichtet.
Des Weiteren gab es auch eine Gesprächsrunde der Gemeinden Belsch und Redefin. Jetzt sind hier die Gemeindevertretungen gefragt, ob Fusionsverhandlungen aufgenommen werden.
Sehr kritisch wurde auch das Thema bezüglich der Ausweisung von Baugebieten in den Gemeinden angesprochen. Hier sind viele Gemeinden mit den übergeordneten Planungsvorgaben unzufrieden.
Das Thema „Wie zukunftsfähig sind unsere Gemeinden?“ wird uns auch weiterhin beschäftigen. Die Gemeinden werden sich regelmäßig mit den Kriterien der Selbsteinschätzungen auseinandersetzen und die Ergebnisse in ihren Entscheidungen mit aufnehmen.
Zum Abschluss der Beratung bedankte sich der Amtsvorsteher für die rege Diskussion und bei Herrn Glaser für seineZukunftfähigkeit der Gemeinden 2 Fachbeiträge, die als Anregung für das weitere Handeln von Gemeindevertretern und Bürgermeistern gern aufgenommen werden. 

 

Alfred Matzmohr

Pritzier, Setzin, Toddin

Entwurf Gebietsänderungsvertrag

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden Pritzier, Setzin und Toddin,

 

heute möchte ich Ihnen den Entwurf eines Gebietsänderungsvertrages, der durch die Bürgermeister und die Bürgermeisterin sowie Gemeindevertretern aus den drei Gemeinden bislang ausgehandelt ist, vorstellen. Dieser Entwurf ist noch nicht abschließend beraten und beschlossen. Grundlage dieses Vertrages war ein Mustervertrag des Innenministeriums.

Da es hier um wichtige Entscheidungen in den Gemeindevertretungen geht, soll in Einwohnerversammlungen im Mai in allen drei Gemeinden über den Stand des angestrebten Zusammenschlusses der drei Gemeinden informiert und darüber gesprochen werden.

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10. Landeswettbewerb 2017-2019

„Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“

Von den 20 Gemeinden des Amtes Hagenow-Land haben 6 Gemeinden ihre Teilnahme am 10. Landeswettbewerb 2017-2019 bekundet.
Derzeit bereiten die Gemeinden Alt Zachun, Bresegard bei Picher, Gammelin, Hoort, Picher und Strohkirchen ihre Präsentationen vor.
Ziel des Wettbewerbes ist es, das Engagement der Menschen vor Ort besonders zu würdigen. Im April 2018 sind die Bereisungen geplant. Eine Jury, bestehend aus neun Vertretern des Landkreises Ludwigslust-Parchim, der Wirtschaft, der Politik, Vereinen und Verbänden wird sich ein Bild der Gemeinden machen und nach vorgegebenen Kriterien die Bewertung vornehmen. Hierfür werden die Gemeinden und die Einwohner für ihren Ort besonders werben und mit viel Einsatz die Ortsbilder verschönern und ein Programm für die Bereisung aufstellen. Die 3 erfolgreichsten Teilnehmer des Kreiswettbewerbes werden vom Landrat bekannt gegeben und ausgezeichnet. Anschließend nehmen die Kreissieger dann am Landeswettbewerb teil und hätten dann die Möglichkeit als Landessieger auch beim Bundeswettbewerb mitzumachen. Wir wünschen allen teilnehmenden Gemeinden viel Freude und Erfolg, wenn es wieder heißt: „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“!

Aufruf zur Mitwirkung als

Schöffin/Schöffe und Jugendschöffin/ Jugendschöffe

Im Jahr 2018 finden die Neuwahlen für die Schöffen und Jugendschöffen für die Amtszeit vom 01.01.2019 bis 31.12.2024 bei den Amts- und Landgerichten statt. Für die verantwortungsvolle Tätigkeit als Laienrichter in Strafsachen werden für den Amtsbereich Hagenow-Land je Gemeinde ein Vorschlag für die Erwachsenen – Schöffen benötigt.

Zusätzlich dazu werden aus dem gesamten Amtsbereich jeweils 6 männliche und 6 weibliche Vorschläge für die Wahl zur Jugendschöffin bzw. zum Jugendschöffen gebraucht.

Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die im Amtsbereich wohnen und am 01.01.2019 zwischen 25 und 69 Jahre alt sein werden.

Wer Interesse am Schöffenamt hat, kann sich bei der Bürgermeisterin / beim Bürgermeister seiner Gemeinde bzw. beim

Amt Hagenow-Land
Frau Schaldach
Bahnhofstr. 25
19230 Hagenow

oder per E-Mail an janine.schaldach@amt-hagenow-land.de melden (als Schöffe bis zum 31.01.2018 und als Jugendschöffe bis zum 15.01.2018). Telefonische Nachfragen können Sie unter 03883/6107-28 vornehmen.

Das Schöffenamt ist eines der schwersten und zugleich verantwortungsvollsten Ehrenämter unseres Gemeinwesens. Die Schöffinnen und Schöffen unterstützen die Richterinnen und Richter bei der gemeinsamen Urteilsfindung. Ihr Mitwirken ist für die öffentliche Akzeptanz der Justiz sehr wichtig.

Nur wenn die Urteile in einer nachvollziehbaren Form auch dem Nichtjuristen plausibel und verständlich erscheinen, kann das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung weiter erhöht und das Vertrauen in die Justiz und den demokratischen Rechtsstaat weiter gestärkt werden.

Auftaktveranstaltung für die Erstellung eines

Tourismuskonzeptes

Tourismuskonzept  Januar 2018
© Julia Baram

 

Am 16.01.2018 trafen sich Vertreter von Städten, Gemeinden, Biosphärenreservat und Tourismusverband zu einer Auftaktveranstaltung um die Erstellung eines Tourismuskonzeptes der Region rund um Wittenburg voranzutreiben. Die Firma Projekt M wird mit einem qualifizierten 4-köpfigen Team Strategien und Umsetzungsmöglichkeiten von verschiedenen touristischen Angeboten für die Besucher erarbeiten. Die Beteiligten einigten sich schnell darauf, konkrete Ziele für die gesamte Region festzulegen. Sie erwarten von diesem Konzept umsetzbare Vorschläge und nachhaltige Ergebnisse für die Wertschöpfung in allen Bereichen des Umlandes von Wittenburg. In Arbeitsgruppen wurden die Highlights für die Region erarbeitet. Nach der Analyse des Istbestandes war klar, dass unsere Region viel Attraktives zu bieten hat. Vom Grambower Moor, über den Schaalsee bis hin zum Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe und der Griesen Gegend gibt es genügend interessante Angebote für die Besucher. Klar ist aber auch, dass diese bestehenden Angebote aufzuwerten, zu bewerben und zu qualifizieren sind. Das heißt, Hauptaufgaben sind unter Tourismuskonzept  Januar 2018 anderem die Vernetzung, die Verbesserung der Infrastruktur und die Qualitätsentwicklung. Schon im Februar wird in Themenworkshops weiter an dieser wichtigen Aufgabe für die Region gearbeitet.

Janine Schaldach

 

Auszeichnungsveranstaltung in Redefin zum

25-jährigen Dienstjubiläum der Feuerwehrkameraden

Auszeichnungsveranstaltung 25jährigen Dienstjubiläum der Feuerwehrkameraden (1)
© Amt Hagenow-Land/Geisler

Es ist mir eine große Freude und besondere Ehre, an diesem Tag Auszeichnungen für langjährige aktive ehrenamtliche Kameraden zu vergeben, mit diesen Worten eröffnete der Amtsvorsteher Herr Dieter Quast die Auszeichnungsveranstaltung zur 25 Jährigen Mitgliedschaft in den Feuerwehren.

Ihm zur Seite standen die Bürgermeisterin der Gemeinde Redefin und der stellv. Amtswehrführer.

Im Rahmen einer Feierstunde wurden die Kameraden aus 3 Gemeinden im Landgasthaus Schwedt zur Veranstaltung begrüßt. Mit dem Brandschutz Ehrenzeichen der Stufe Silber des Landes Mecklenburg Vorpommern wurden ausgezeichnet, aus der Feuerwehr Pritzier Ronny Schupetta, Thomas Witt und Udo Pätow aus Picher Volker Köhn aus Redefin Wolfgang Wulff, Andreas Tiede und Steven Böbel.

Alle Kameraden haben sich über viele Jahre um unser Gemeinwohl verdient gemacht. Mit Ihrem wirken haben sie Tag für Tag das geleistet, was mit Geld nicht bezahlbar wäre. Unsere Gemeinden leben von Ihrem freiwilligen Einsatz und der Bereitschaft, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

Ein ganz besonderes Dankeschön gilt aber den Familienangehörigen und Ehepartnern, denn dass es überhaupt Auszeichnungsveranstaltung 25jährigen Dienstjubiläum der Feuerwehrkameraden (3)so weit gekommen ist, dass ihre Liebsten heute hier geehrt werden, hat im besonderen Maße auch mit der Unterstützung zu tun, die sie Ihre ehrenamtlich tätigen Familienmitglieder entgegenbringen. Vielen Dank dafür!

Ich wünsche mir und unseren Gemeinden, dass Sie auch weiterhin die Kraft und Motivation haben, Ihre Arbeit fortzusetzen.

Gez. Böbel
AmtsbrandmeisterAuszeichnungsveranstaltung zum 25jährigen Dienstjubiläum der Feuerwehrkameraden (2)

Breitbandförderung

Auschreibungen für Breitbandausbau veröffentlicht

http
© Amt Hagenow-Land

Im Land Mecklenburg-Vorpommern stehen mehr als 1,3 Mrd. Euro für den gezielten Breitbandausbau zur Verfügung. Nun ist es auch für die Gemeinden unseres Amtes soweit: Über die kürzlich veröffentlichten Auschreibungen werden nun die Telekommunikationsunternehmen aufgefordert ein Angebot für den Bau und Betrieb eines flächendeckenden Hochgeschwindigkeitsnetzes abzugeben (ab 50 MBit/s).

Das Ausschreibungsverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorherigem Teilnahmewettbewerb zweistufig durchgeführt. In der ersten Stufe haben die TK-Anbieter die Gelegenheit bis zum 30.10.17 einen Teilnahmeantrag zu stellen. Danach werden die so ermittelten Unternehmen in einer zweiten Stufe zur Abgabe eines konkreten Angebotes aufgefordert.

Bis auf Setzin und Toddin sind alle Gemeinden als Teil der Projektgebiete LUP 23_08 und 23_10 in das Vergabeverfahren einbezogen. Die Gemeinde Toddin wird durch die Telekom im Eigenausbau aufgerüstet. Bei der Gemeinde Setzin sind die OT Grünhof, Ruhetal sowie die Siedlung Clausenheim im Projektgebiet LUP 24_14 enthalten. Die OT Setzin und Schwaberow werden wie auch in Toddin durch die Telekom modernisiert.

 

Weitere Informationen zu den Auschreibungen finden Sie unter:

 

http://kreis-lup.de/leben-im-landkreis/regionalentwicklung/breitband/

 

Vorbereitungslehrgang

Feuerwehren des Amtes starten Jahr 2017 mit gemeinsamer Ausbildung

Vorbereitungslehrgang (3)
Gruppenfoto Vorbereitungslehrgang © Amt Hagenow-Land

Es ist ein offenes Geheimnis, dass viele unserer amtsangehörigen Gemeinden personelle Probleme bei der Tageseinsatzbereitschaft haben. Vor allem zwischen 07.00 Uhr und 17.00 Uhr sind viele unserer Kameraden außerhalb beruflich tätig.

Um bei möglichen Einsätzen am Tage ausreichend Feuerwehrkräfte zu bekommen, werden in unserem Amt immer häufiger Verbundalarmierungen durchgeführt. So müssen oft zwei oder mehr Feuerwehren gleichzeitig ausrücken.

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Bobzin, Hülseburg

Verbesserung LTE-Verfügbarkeit

Schematische Darstellung LTE-Funkzelle Harst
© Amt Hagenow-Land

Am Mobilfunkstandort Harst (Gemeinde Wittendörp) in der Nähe der A24 ist neben GSM und UMTS auch der mobile Breitbanddienst LTE in Betrieb. Um den ständig wachsenden Anforderungen bei der Nutzung mobiler Datenanwendungen gerecht zu werden, hat die Deutsche Telekom, neben dem bereits in Betrieb genommenen Dienst LTE800, den Standort nun mit dem Dienst LTE1800 erweitert.
Hiervon könnten auch die Haushalte in Bobzin und Hülseburg profitieren, liegen diese Gemeinden doch innerhalb der Reichweite dieses Funkmastens. Dabei ist zu beachten, dass LTE mit der Frequenz von 1800 MHz eine ungefähre Reichweite von 5 oder 6 km aufweist während LTE mit 800 Mhz in einem Umkreis von bis zu 10 km verfügbar ist (siehe Bild). Diese Angaben beziehen sich natürlich auf Idealbedingungen, die aufgrund der Topologie, des Baumbewuchses und der Bebauung innerhalb der Zelle örtlich variieren.
Mit dieser Erweiterung steigt zum Einen die Übertragungsgeschwindigkeit in dieser Funkzelle auf bis bis zu 100 Megabit pro Sekunde. Zum Anderen ermöglicht dies ein höhere Zahl von mobilen Endgeräten innerhalb der Zelle.
Der neue Dienst LTE1800 steht übrigens seit dem 11.12.2017 zur Verfügung.

06.08. – 13.08.2017

6. Ferienaustausch zwischen dem Amt Hagenow-Land und der Großgemeinde Domaniow (Polen)

Nun schon zum sechsten Mal konnte der Förderverein Pritzier e.V in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Pritzier, der Gemeinde Domaniow und dem deutsch - polnischem Jugendwerk einen Ferienaustausch organisieren.
Die Kinder und Jugendlichen aus Pritzier und Nachbargemeinden empfingen Anfang August für eine Woche 15 Kinder und Jugendliche aus Domaniow. Gemeinsam wurde die Zeit genutzt, sich gegenseitig kennen zu lernen, gemeinsame Erfahrungen zu sammeln und viel Spaß bei Sport und Spiel zu haben.
Am Montag führte der Weg in die Bildungsstätte des WBV Sude-Schaale, in das H2Ohr. Dort lernten alle sehr viel über die Bedeutung des Wassers für den Menschen und seine Umgebung. Anschließend wurde noch das Alpincenter Wittenburg besichtigt und gerodelt. Vor allem für die polnischen Gäste war es sehr faszinierend.
Am Dienstag stand eine gemeinsame Kanu-Erkundungstour auf der Sude von Redefin bis nach Brömsenberg auf dem Plan. Mittwoch ging es dann ganztägig in den HANSA-Park. Der Donnerstag war durch gemeinsames Kochen und Backen ausgefüllt. Es wurde mit der Umweltpädagogin, Frau Kahl, Brot gebacken und ein kräftiger ungarischer Kesselgulasch gekocht. Am Feitag sollte es an die Ostsee zum baden gehen. Leider ließ das Wetter ein Bad in der Ostsee nicht zu, so dass dann das „Wonnemar“ in Wismar ausgiebig genutzt wurde.
Am Sonnabend ging es auf Besichtigungs- und Shoppingtour in die Landeshauptstadt. Beim gemeinsamen Grillen am Abend fanden dann die schönen Tage ein Ende. 
Das gemeinsame Verbringen der Ferientage, das gemeinsame Erleben, das gemeinsame sammeln von Erfahrungen und natürlich viel Sport und Spiel trugen dazu bei dass der Austausch ein voller Erfolg wurde und weiter zur Entwicklung und Festigung der partnerschaftlichen Kontakte beigetragen hat. Am 13.08.2017 viel der Abschied von den Freunden dann sehr schwer. Erschöpft und mit vielen schönen Erinnerungen fuhren dann alle nach Hause in der Hoffnung, dass es im nächsten Jahr ein Wiedersehen beim 7. Ferienaustausch im August 2018 in Domaniow gibt.
Der Förderverein Pritzier e.V. bedankt sich für die Unterstützung durch das deutsch-polnische Jugendwerk, durch die Gemeinde Pritzier für die Absicherung der Unterbringung und Versorgung und für die Bereitstellung eines Kleinbusses, bei den Gemeinden Warlitz, Redefin und Picher für die Bereitstellung weiterer Kleinbusse. Ein besonderer Dank gilt den Betreuern Herrn Jacek Goralski, Herrn Marko Kubitza, Herrn Bartosz Rakowiecki, Herrn Lars Lemmermann und den guten Seelen von der Küche Karina und Manuela Heidebruch.
Wir bedanken uns weiterhin bei allen Spendern und Unterstützer unserer Vereinsarbeit.

Rainer Hamann
Förderverein Pritzier e.V.

Happy Birthday!!!

60 Jahre Kindertagesstätte in Kuhstorf

Das Erzieher-Team
Das Erzieher-Team © Amt Hagenow-Land

Ein Geburtstag und dann noch der 60., das muss ja wohl gefeiert werden. Dies sagten sich auch die Bewohner der Kuhstorfer Kita und ließen es in der vergangenen Woche so richtig krachen. Bereits lange vorher liefen die Vorbereitungen auf das Ereignis. Dabei ist es für die Kinder gar nicht so einfach, sich vorzustellen, was sich in solch einer langen Zeit alles verändern kann. So wurde zum Beispiel vor 60 Jahren noch viel mehr plattdeutsch gesprochen. Um dies den Kindern nahe zu bringen, luden wir Frau Tiede ein, die an zwei Tagen jeweils mit den Schulanfängern und den Hortkindern einen unterhaltsamen Sprachkurs gestaltete. Mit Spiel, Tanz und dem "Herrn Pastor sien Kau" bekamen die Kinder einen nachhaltigen Einblick ins Plattdütsche, was sie auch noch den Rest des Tages anwendeten und sogar ihre Eltern "up platt" begrüßten.

Eröffnung

Neuer Treffpunkt in der Dorfmitte

Eröffnung 2017 (1)Am 19. November 2016 konnten Bürgermeister und Gemeindevertreter gemeinsam mit Bürgern und Gästen Projekte einweihen, die die Gemeinde u.a. auch mit Hilfe der Initiative Leader aus Mitteln des europäischen Landwirtschaftsfonds realisieren konnte. Dabei fand die offizielle Übergabe ein reges Interesse unter den Einwohnern.

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Austragungsort: Pätow-Steegen

Erfolgreicher Amtsausscheid der Feuerwehren

Amtsausscheid 8
© Amt Hagenow-Land

Am 22. April trafen sich die Feuerwehren des Amtes Hagenow-Land zum alljährlichen Leistungsvergleich. Der diesjährige Austragungsort war in der Gemeinde Pätow-Steegen. Bereits im Vorfeld wurde der Wettbewerbsplatz durch die Kameraden der Pätower Wehr sowie deren Feuerwehrförderverein vorbereitet. Die einzelnen Wettkampfbahnen wurden penibel ausgemessen und abgesteckt sowie Teile des Platzes mit zusätzlichem Mutterboden ausgebessert.

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heiß ersehnt:

Radweg Kuhstorf-Bresegard-Picher

Antragsübergabe an Minister Pegel
Übergabe des Antrags an Minister Pegel © Dr. Röckseisen, Bresegard

Die Bürgermeister der 3 Gemeinden übergaben am 29.069.2016 den gemeinsame Antrag für die überfällige Erweiterung des Radwegenetzes direkt an den Minister Pegel. Auch an den Landkreis übergab man persönlich einen entsprechenden Antrag. Selbst das Radio berichtet über diese Aktion, die im übrigen auch von einer breiten Masse der Einwohner mitgetragen wird. So kam nahezu 650 Unterschriften als Unterstützung zusammen.

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